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Holsteinische Schweiz

Als Holsteinische Schweiz wird das Östliche Hügelland Holsteins bezeichnet, eine Region, die in der letzten Eiszeit geformt wurde. Die geografisch nicht genau begrenzte Kulturlandschaft beinhaltet unter anderem den Naturpark Holsteinische Schweiz und zählt zu den wichtigsten Tourismusregionen in Norddeutschland.

Die Holsteinische Schweiz liegt im Osten des Bundeslandes Schleswig-Holstein. Die Region in der historischen Landschaft Wagrien ist politisch oder geografisch nicht genau begrenzt. Sie befindet sich weitgehend in den Kreisen Ostholstein und Plön, ungefähr zwischen den Städten Lübeck und Kiel und reicht bis an die Ostseeküste. Größere Orte sind unter anderem Bad Malente-Gremsmühlen, Lütjenburg, Oldenburg in Holstein, Preetz und die alten Residenzstädte Eutin und Plön.

Der Reiz dieser Region erklärt sich aus der abwechslungsreichen Landschaft, die in der während der Weichseleiszeit entstandenen Jungmoränenlandschaft des Schleswig-Holsteinischen Hügellandes entstanden ist. Kleinere Waldgebiete wechseln sich mit durch Knicks gegliederte Ackerflächen ab und die Gestalt der Landschaft ist durch niedrige Hügel bestimmt, zwischen denen sich eine Vielzahl an Seen befinden. Zu ihnen gehören unter anderem der Große Plöner See, der Dieksee oder der Kellersee. Viele werden von den Flüssen und Auen durchflossen, wie die Schwentine, die in die Kieler Förde mündet, oder der Kossau, die in den Großen Binnensee fließt.

Höchster Punkt der Holsteinischen Schweiz ist der 168 m ü. NN hohe Bungsberg bei Schönwalde underwater phone bag, die höchste Erhebung in Schleswig-Holstein überhaupt.

Der Name „Holsteinische Schweiz“ geht auf das 19. Jahrhundert zurück, in dem (bei entsprechend Begüterten) Reisen in die Schweiz beliebt waren; daher waren auch andere Regionen bestrebt, sich den Namen oder Namenszusatz „Schweiz“ zu geben. Am 20. Mai 1885 eröffnete Johannes Janus am Kellersee in Krummsee (Malente) das Hotel „Holsteinische Schweiz“, das sich großer Beliebtheit erfreute. Der Name des Hotels wurde zunächst auf den Bahnhof Holsteinische Schweiz übertragen und später auf die gesamte Gegend running belt bib holder.

Die Holsteinische Schweiz ist schon seit mehreren tausend Jahren besiedelt. Im frühen Mittelalter war das Gebiet zum Teil noch durch die Wenden bewohnt, deren Spuren zum Beispiel in Oldenburg zu finden sind und welche auch die Siedlungen Plön oder Eutin begründet haben. Im Mittelalter wurde das Gebiet kolonisiert und gehörte ab dem 9. Jahrhundert zum Frankenreich. Im späten Mittelalter entwickelten sich die Städte zu kleineren Wirtschaftszentren und der Landadel baute seine befestigen Herrensitze aus, die zu Beginn der Neuzeit die Grundlage der Adligen Güter wurden. Die Gutsanlagen prägten die Landschaft ebenso wie die Wirtschaft von ca. 1500 bis ins 20. Jahrhundert. Ab dem 16. Jahrhundert entwickelten sich Plön und Eutin zu höfischen Residenzstädten verschiedener Familienzweige des Hauses Oldenburg.

Auf den Gütern fand ein reiches kulturelles Leben statt, was sich am Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert zum Beispiel in Eutin zeigt, das als Weimar des Nordens bezeichnet wurde. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war das Gebiet durch die Herrschaft Dänemarks geprägt, das die Region zuerst als Lehen verwaltete und schließlich in den Gesamtstaat integrierte. 1867 ging die Holsteinische Schweiz als Teil Holsteins an Preußen über. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurden die althergebrachten Gutswirtschaften zum Teil aufgelöst, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm der Tourismus eine führende Rolle in der Wirtschaft der Region.

Die Agrarlandschaft ist durch große adlige Güter gekennzeichnet, historische landwirtschaftliche Betriebe, die zumeist durch große Wirtschaftshöfe und anschließende Herrenhäuser gebildet sind. Zu ihnen gehören zum Beispiel Panker New Balance Kids, Testorf, Rantzau oder Hagen in Probsteierhagen. Einige der Schlösser wie in Eutin oder Plön sind zu besichtigen, viele der Gutshöfe im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals oder verschiedener Märkte zu betreten. Das Gut Salzau beherbergt das Landeskulturzentrum.

Für Wanderer verbindet der Naturparkweg die fünf Naturparks in Schleswig-Holstein. Radfahrern bietet die Holsteinische Schweiz ein ausgedehntes Netz von Radwegen und wenig befahrenen Landstraßen und Feldwegen. Die großen Seen werden zum Teil durch Ausflugsschiffe befahren, und auf den Gewässern ist Kanuwandern und anderer Wassersport möglich. Durch die nahe Ostseeküste liegen mehrere Seebäder in unmittelbarer Umgebung.

In der Reihenfolge ihrer Größe:

Koordinaten:

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Skihalle Neuss

Die Skihalle, von Süden aus gesehen
(2009, noch ohne Anbau)

Die Skihalle Neuss (eigene Bezeichnung: JEVER FUN SKIHALLE Neuss) ist eine Skihalle am Rand der Stadt Neuss in Nordrhein-Westfalen.

Die 2001 eröffnete Skihalle war die erste derartige Einrichtung in Deutschland. Sie wird jährlich von mehr als 1 Million Menschen besucht. Zur Halle gehört neben den Wintersportanlagen u. a. diverse Gastronomie, ein Hotel und ein Kletterpark.

Die Halle mit den dazugehörigen sonstigen Anlagen wird vom Unternehmen Allrounder aus Mönchengladbach betrieben. Namenssponsor ist seit 2004 die Jever-Brauerei; zuvor hieß die Halle offiziell Allrounder Winter World.

Die Halle liegt am südwestlichen Rand der Stadt Neuss auf dem ehemaligen Gelände der Mülldeponie Neuss-Grefrath. Das Gelände gehört zum Bezirk des Neusser Stadtteils Grefrath. Unmittelbar südlich an der Halle läuft die A46 vorbei, die ein kurzes Stück weiter östlich, am Autobahnkreuz Neuss-West refillable toothpaste dispenser, auf die A57 trifft. Auf der gegenüberliegenden Seite der A46, die hier die Stadtbezirksgrenze bildet, liegt Holzheim mit den Wohnplätzen Löveling und Kreitz sowie dem Kloster Kreitz. Östlich der Halle liegen der Westpark und die Kleingartenkolonie Novesia.

Im Jahr 1998 fassten die Unternehmer Johannes Janz und August Pollen, die in Mönchengladbach die Agentur Allrounder für Wintersportreisen und -veranstaltungen betrieben, den Plan zum Bau einer Skihalle im Ballungsraum Rhein-Ruhr. Nachdem in Neuss ein geeigneter Standort gefunden und die Finanzierung mit dem Einstieg der Vibro-Beteiligungsgesellschaft gesichert war, begann der Bau im Jahr 2000 playing goalie in soccer. Die Ausführung übernahm eine ARGE aus der Dywidag und der Heilith + Woerner Bau AG. Die Stahlbaukonstruktion wurde an Donges Stahlbau aus Darmstadt untervergeben.

Eine besondere Herausforderung für die Planung und Errichtung stellte der Baugrund dar: Da der obere Teil der Halle auf dem Deponiekörper einer relativ jungen, ehemaligen Hausmülldeponie errichtet wurde, war mit erheblichen Setzungen zu rechnen. Dem musste durch eine flexible Stahlkonstruktion auf Stelzen und eine genaue Überwachung der Bewegungen Rechnung getragen werden.

Nach einer Bauzeit von 9 Monaten wurde die Halle Anfang 2001 fertiggestellt. Mit der Eröffnung am 3. Januar 2001 kam die Skihalle in Neuss einem fast zeitgleich errichteten Konkurrenzprojekt, dem Alpincenter Bottrop, um wenige Tage zuvor und wurde so zur ersten Skihalle Deutschlands.

Ab 2007 wurde über eine Erweiterung der Halle durch eine Skilanglauf-Strecke nachgedacht. Diese Pläne wurden aber bisher nicht umgesetzt.

2011 wurde ein Anbau mit einer kleineren Nebenpiste ergänzt, und im selben Jahr wurde auch das Tagungs- und Sporthotel Fire & Ice (in Kooperation mit Willy Bogner) eröffnet.

Im Frühjahr 2009 kam als weitere Attraktion bei der Skihalle der Kletterpark „SalzburgerLand“ Neuss und eine Kletterwand hinzu.

Seit Sommer 2014 gibt es eine Bogenschießanlage running belts water. Die neueste Attraktion ist die Almgolfanlage die im Frühjahr 2015 eröffnet wurde.

Die Skipiste in der Halle hat eine Höhe von 110 Metern, die Hauptpiste eine Länge von 300 Metern und eine Breite von bis zu 60 Metern. Das Gefälle der Piste beträgt im oberen Bereich bis zu 28 %. Neben der Hauptpiste existiert in einem Anbau eine kleinere, 100 Meter lange und bis zu 40 Meter breite Nebenpiste für Anfänger und Kinder sowie zwei Rodelbahnen. Die Halle verfügt über einen Vierer-Sessellift, zwei Schlepplifte und vier Laufbänder mit einer Gesamtkapazität von bis zu 5000 Personen pro Stunde New Balance Kids. Zwölf unter der Hallendecke installierte Schneekanonen berieseln nachts die Pisten mit Kunstschnee.

Zum Ski- und Rodelbetrieb, der das ganze Jahr läuft, werden von der hauseigenen Skischule Ski- und Snowboard-Kurse für Anfänger angeboten. In der Gastronomie der Halle finden regelmäßig Partys (oft nach Art des „Après-Ski“) und anderes Rahmenprogramm statt. Im Eingangsbereich bietet ein Shop Sportausrüstung zum Kauf an. Das Hotel verfügt über Räume für Tagungen, Seminare u.ä. Im Außenbereich existiert ein Hochseilgarten und eine Kletterwand, eine Bogenschießanlage und eine Almgolfanlage. Nach Angaben von Allrounder handelt es sich bei dem Kletterpark um einen der größten freistehenden Hochseilgärten in Deutschland und bei der Kletterwand um eine der höchsten künstlichen Outdoor-Kletteranlagen in Europa.

Allrounder war Mitveranstalter des bis 2011/2012 abgehaltenen FIS-Weltcup der Skilangläufer in Düsseldorf und lieferte von der Skihalle aus 3000–4000 m³ Schnee für die Präparation der Strecke.

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